Achter von Dreizehn
Freie Arbeit | 2019
Satz & Illustration
Ich wusste noch aus Kindertagen, dass mein Opa damals seine Fluchtgeschichte in Word festhielt. Für meine Familie insofern ein Graus, da Opa es schaffte, durch Einfügen von Bildern ein ganzes Dokument zu zerschießen. An dieses Dokument erinnerte ich mich und wollte ihm einen gebührenden Rahmen geben.
 Bei meiner Recherche musste ich aber feststellen, dass das Worddokument kaputt war und die Geschichte auch nicht mehr im analog auffindbar. Stattdessen bekam ich von meinem Vater und meinem Onkel Seiten der Familienchronik und darunter auch der Kindheitsgeschichte meines Opas. Also wurde das mein Text der Wahl.
Zuerst musste dieser wieder digitalisiert werden, die Fotos aus dem Text wurden durch Illustrationen ausgetauscht, schließlich hatte ich von meinem Opa das zeichnen gelernt. Der Stil ähnelt meinen Erinnerungen an Opas Zeichnungen. Wichtige Sätze hob ich orange und versetzt hervor.
Die Schrift ist verhältnismäßig groß gesetzt, schließlich sollte es ein Geschenk an meine Oma werden. Das Buch umfasst nun 240 Seiten einer mitreißenden Geschichte, handgebunden. Schließlich war mein Uropa Buchbinder.
Und ich bin wahnsinnig froh, dass mir vor Kurzem die Fortsetzung ab der Heirat meines Opas in die Hände gefallen ist - so wird es eine Fortsetzung geben!

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